Ein Haus in Konstanz, dass heute fast vollständig von der AWO genutzt wird, hat eine abwechslungsreiche Geschichte, die nun niedergeschrieben wurde. Im Auftrag des AWO-Ortsverein hat der Konstanzer Historiker Dr. Arnulf Moser die Geschichte des Hauses Friedrichstraße 21 erforscht und in einem Band der kleinen Schriftenreihe des Stadtarchivs Konstanz veröffentlicht.

Bei der Buchvorstellung in der AWO Kindertagesstätte „Talabu“, die sich im Hochparterre und im 1. OG des Hauses seit 30 Jahren befindet, stellte Dr. Moser die Grundidee des Baustils als Lazarett vor und führte in großen Zügen die weitere Nutzung in den folgenden Jahren aus. AWO-Kreisgeschäftsführer Reinhard Zedler hob die Bedeutung des Hauses für den kontinuierlichen Wandel im sozialen Bereich in der Stadt Konstanz hervor. Heute ist das Haus für den AWO-Kreisverband ein wichtiges Standbein in Konstanz. Bruno Ruess als Geschäftsführer der WOBAK GmbH, der heutigen Eigentümerin des Hauses, erläuterte die ausführlichen und kostspieligen Renovierungsarbeiten. Die zahlreichen Gäste wie auch die Redner zeigten sich überzeugt vom gelungenen Umbau und der Zukunftsfähigkeit des Hauses.

Eine Buchbesprechung finden Sie auf der Seite des Südkurier: Ein Konstanzer Haus erzählt vom 10.08.2013.

Das Buch ist im uvk-Verlag unter dem Titel: Vom Königlichen Garnisons-Lazarett zur Arbeiterwohlfahrt: Die wechselvolle Geschichte des Gebäudekomplexes Friedrichstraße 21 in Konstanz von 1882 bis heute ist erschienen mit der ISBN Nummer 978-3867644297 und in jeder Buchhandlung erhältlich.

Vom Königlichen Garnisons-Lazarett zur Arbeiterwohlfahrt Die wechselvolle Geschichte des Gebäudekomplexes Friedrichstraße 21 in Konstanz von 1882 bis heute

Vom Königlichen Garnisons-Lazarett zur Arbeiterwohlfahrt
Die wechselvolle Geschichte des Gebäudekomplexes Friedrichstraße 21 in Konstanz von 1882 bis heute